Es gibt diese Muster, die irgendwo einmal gesehen, nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen sind.
Und dann kommt der Zufall dazu und schon wird das Muster fällig!
Als ich diese
Ausstellung bei
Martina in Köln besuchte, die übrigens superschön war, konnte man sehr preiswert alte Patchwork- und Quilthefte kaufen. Die Versuchung war groß.
In den Stapeln fand ich
ein Heft der französischen Quiltmania und welches Muster lachte mich an: das japanische Puzzle bzw. Matsukawa-bishi.
Mit Hilfe dieser Anleitung, diversen Bildern aus den unterschiedlichsten Blogs und einer Anleitung auf den Seiten der
Patchwork Gilde habe ich mir dann meine eigenen Schablonen gemacht. Ich wollte es mir so einfach wie möglich beim Zuschnitt machen und habe daher die Rauten 15 cm hoch gewählt. So konnte ich beide Seiten des Standardlineals zum Schneiden nutzen, ohne das Lineal zu bewegen. Ich habe den 70 Grad Winkel getestet und mir diesen Winkel auf dem Lineal mit Kreppband abgeklebt.
Nach der teilweisen Plünderung noch brauchbarer Rosenstoffreste in einer wiederentdeckten Restekiste legte ich los. So schwierig ist es nicht, aber es erfordert doch einiges an Zeit und Genauigkeit um die Puzzleteilchen nicht zu vertauschen und nach und nach alles wieder zusammen zu fügen. Wichtig ist daher wirklich eine Designwand, die längere Zeit hängen bleiben kann.
Die größeren Reststücke der Rosenstoffe sind weggenutzt und ich bin versucht eine ganz andere Kiste mit dem gleichen Muster zu plündern. :-)
Bea
PS: Übrigens ist es hier heute kalt und sehr windig. Die Fotos sind nicht wirklich farbecht. Außenaufnahmen waren leider nicht möglich.